Das Zauberwort in der Technologiewelt heißt „Relevanz“. Tech-Unternehmen wie Facebook, Twitter, Instagram sowie Youtube, Spotify oder Netflix sind so groß geworden, weil sie relevante Informationen anbieten. Und was relevant ist, basiert auf ihren Algorithmen.

Wenn Sie häufig Musik eines bestimmten Genres hören, erhalten Sie danach mehr Songvorschläge in derselben Kategorie und demselben Genre. Oder wenn Sie oft Krimis schauen, bekommen Sie weitere Krimis als Vorschlag. Dies liegt daran, dass davon ausgegangen wird, dass es für Sie relevant ist. All dies soll dazu führen, dass Sie länger auf der Plattform bleiben und somit (mit Ausnahme von Netflix) mehr Anzeigen konsumieren.

Bieten Sie relevante Informationen für ein maßgeschneidertes Onboarding

Relevanz ist auch beim Onboarding ein Schlüsselwort. Ein gutes Onboarding besteht aus relevanten Informationen für Ihren neuen Mitarbeiter. Und was für jede neue Einstellung relevant ist, kann natürlich sehr unterschiedlich sein. Beispielsweise findet ein neuer Mitarbeiter im Marketing andere Informationen wichtig als ein Mitarbeiter in der Personalabteilung.

Vorzugsweise bieten Sie jedem ein maßgeschneidertes Onboarding-Erlebnis, basierend auf seiner Funktion, seinem Werdegang, seinem Wissen und seiner Erfahrung. Das mag in kleinen Organisationen möglich sein, aber wenn Sie Mitarbeiter in größerem Maß onboarden, werden Sie wahrscheinlich vor der Herausforderung stehen, dass es viel Zeit in Anspruch nimmt.

Ein Gleichgewicht zwischen persönlichem und generischem Onboarding

Im Idealfall finden Sie eine Balance zwischen persönlichem und allgemeinem Onboarding. Die Personalisierung erfordert viel Zeit und Pflege, schafft aber ein unvergessliches Erlebnis für Ihre neuen Mitarbeiter. Ein sehr generisches Onboarding ist zwar einfach zu pflegen, kann aber wiederum unpersönlich wirken. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte.

Aus praktischer Sicht sehen wir oft, dass unsere Kunden das Onboarding-Erlebnis in einer Reihe von Bereichen personalisieren, basierend auf: dem Standort des Unternehmens, der Funktion des neuen Mitarbeiters und der Verwendung des Namens des Mitarbeiters. Selbstverständlich können Sie je nach Organisation auch in anderen Bereichen nach Gruppen differenzieren.

Der neue Mitarbeiter als Ausgangspunkt

Aber das Wichtigste ist, den neuen Mitarbeiter immer wieder als Ausgangspunkt zu nehmen. Was ist für sie/ihn relevant?

Falsch: Was wollen wir erzählen? Richtig: Was will und sollte der Mitarbeiter wissen?

Wenn Netflix nur Serien in einer Kategorie präsentiert, die ihnen selbst gefällt, steigen die Benutzer natürlich sehr schnell aus. Beim Onboarding ist es nicht anders.